Sparsteuerung MS1002plus
1 Gerät, 2 Möglichkeiten! Sparsteuerung für die Waschmaschine und die Spülmaschine.
Die Sparsteuerung MS1002plus ist das neue Gerät der Firma Martin Elektrotechnik.
Im Jahr 1989 wurde der Vorläufer, das Waschmaschinen-Vorschaltgerät MS-1002 von Martin Elektrotechnik europaweit patentiert. Seither leistet es in viele Haushalten seinen energiesparenden Dienst, oft auch in der Version Spülmaschinen-Vorschaltgerät MS 1002SP.
Bei den von uns verkauften Geräten kam es in keinem Fall zu einer Reklamation, weder in der Garantiezeit, noch danach.
Das neue Gerät kann für Waschmaschinen und Geschirrspüler gleichermaßen verwendet werden.
Vom Hersteller wird es auf die Art der Anwendung vorkonfiguriert. Natürlich können Sie die Sparsteuerung auch jederzeit wieder neu konfigurieren, falls Sie es an einem anderen Ort, oder für ein anderes Gerät einsetzen wollen.
Spätestens seit der Einführung des Energielabels (seit 30.9.1996 Pflicht für Waschvollautomaten) sind die Verbraucher energiebewusster geworden und sehen beim Kauf, wieviel das Gerät im Vergleich zu anderen auf dem Markt befindlichen Geräten verbraucht. Die Klasse A sagt aber nicht darüber aus, ob die Maschine nicht doch generell viel Energie verbraucht. Beim Waschen mit der Waschmaschine wird oft Energie verschwendet, da kaltes Wasser elektrisch aufgeheizt werden muss. Dieses Aufheizen kann mehr als 80% des gesamten Energieverbrauchs eines Waschvorgangs ausmachen, denn Wärme aus Strom zu gewinnen ist sehr aufwendig und ineffizient.
Der Geschirrspüler arbeitet auf die gleiche Weise mit oft höheren Temperaturen und wird in vielen Haushalten noch öfter benutzt. als die Waschmaschine.
Die Sparsteuerung MS1002plus nutzt das warme Wasser der Solaranlage bzw. das Wasser der Warmwasserversorgung und hilft dadurch beim Energie- und Kostensparen, denn das nötige Aufheizen entfällt.
Mit der Sparsteuerung MS1002plus sparen sie Geld und schonen die Umwelt.
Führen Sie Ihrer Waschmaschine mit der Sparsteuerung MS1002plus geregelt heißes Wasser zu, reduzieren hierdurch den Energieverbrauch auf ein Minimum.
Ein durchschnittlicher 4-Personen-Haushalt spart so etwa 300kW/h im Jahr und entlastet die Umwelt um ca. 300kg an schädlichen Abgasen.
Zusätzlich können Sie mit dem MS1002plus den günstigen Nachtstrom nutzen. Sie sparen so über 100 Euro im Jahr.
Anschaffungskosten und Installationsaufwand haben sich nach kurzer Zeit amortisiert.
© eco-house 2010
Die Vorgeschichte oder die liebe Not mit der Not
Manche Überlieferungen halten sich zäh. Und an manchen ist sogar viel Wahres dran, z.B. an der, dass die Bürger und Bürgerinnen aus den neuen Bundesländern besonders erfinderisch sind. Hier ein Beispiel für ihre Improvisationskunst: Wenn im Osten die Zentralheizung ausgefallen ist oder überholt werden musste, was regelmäßig vorkam und wobei sich die Instandsetzung manches Mal über Wochen hinzog, erwärmte ein gewisser Herr Haller aus Berlin kurzerhand das Badewasser in der Waschmaschine. Anschließend ging es mit dem Schlauch direkt ab in die Wanne.
Genau den umgekehrten Weg ging Claudia Klaas aus Bad Brückenau, eine junge Dame aus den alten Bundesländern. Ihr wäre es nie in den Sinn gekommen, das Wasser auf solche Art und Weise zu erwärmen. Schließlich hat sie eine Solaranlage auf dem Dach. Außerdem schont sie schon immer ihre Waschmaschine und hier besonders die Heizstäbe. Doch Claudia war auch pfiffig. Jedenfalls fing sie irgendwann an, im Badezimmer mit dem Gartenschlauch zu hantieren. Warmes Wasser aus der Wand direkt in die Waschmaschine – das war ihre Idee, das fand sie toll, obwohl sie jedesmal zusehen musste, dass sie bei alledem keine Überschwemmung veranstaltet. Doch, Sie ahnen es bestimmt, es kam, wie es kommen musste. Da war Bernd Klaas, ihr Ehemann, außer sich.
Wäsche waschen mit warmem Wasser aus der Solaranlage – das spart Kosten.
Die Phase der Erfindung
Als sich bei ihm die erste Wut gelegt hatte, ging er zu seinem Elektromeister um die Ecke, zu Dieter Martin, und schilderte ihm das Dilemma, das seiner Frau passiert ist: »Claudia hat Recht, die meiste Energie verbraucht die Waschmaschine für das Aufheizen des kalten Wassers. Ich habe doch jetzt eine Solaranlage auf dem Dach. Die liefert genügend warmes Wasser. Und meine Claudia, die hat einfach das warme Wasser genommen, und dann ist das eben passiert mit der Überschwemmung. Kann man denn da nichts machen?« So oder ähnlich lief es damals vor 13 Jahren ab. Das war für Dieter Martin der Anstoß, über das Anliegen seines Freundes nachzudenken. Dass die Nutzung von warmem Wasser bei der Waschmaschine Sinn macht, war ihm gleich klar. »Ich habe zwei Tage gebraucht, um das Prinzip auszutüfteln«, so Martin. Zunächst waren es zwei Probleme, die es zu lösen galt, zum einen war es der Heißwasseranschluss an der Rückseite der Waschmaschine. Und zum anderen war ein eher waschtechnisches Prinzip zu beachten, denn fließt sofort heißes Wasser in die Trommel, entfallen zwar die Heizphasen, aber somit auch die Einweichpausen. Und schließlich wirkt das Waschmittel vor allem in den Pausen. Um also die Waschleistung nicht zu schmälern, modifizierte der Tüftler die elektrische Steuerung der Waschmaschine.
Die ersten Umrüstungen
Dieter Martin, damals um die 29 Jahre jung, rüstete rund 120 Waschautomaten auf seine Art und Weise um. Doch die Freude über das neue Aufgabenfeld währte nicht lange. »Nachdem wir 120 Waschmaschinen verkauft hatten und sie draußen bei den Kunden waren, tauchte irgendwann das Problem auf, dass eine Waschmaschine kaputt ging. Die Herstellergarantie war zwar gegeben, doch wenn der Kundendienst vor Ort gesehen hat, dass in die Waschmaschine eingegriffen worden war, sind die wieder weggefahren.« So mussten die Leute von Martin Elektrotechnik direkt zu den Kunden fahren. In ganz Deutschland verstreut war das eine teure Angelegenheit für die junge Firma.
Da half alles nichts, da musste etwas anderes her, und so ging Elektromeister Dieter Martin wieder an sein Reißbrett und tüftelte an der Außensteuerung. Nach fünf Jahren war es so weit – der MS 1002 kam in seiner heutigen Form auf den Markt.
gefunden bei Dipl.-Ing. (FH) Christiane Decker, Redaktion »de«
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Warum sparen Sie nicht auch am Trinkwasser?




